Fraunhofer ISC

Nanotechnologie für die Umwelt

19.12.2016

Organische Solarzellen umweltverträglicher produzieren, Energiespeicher mit höherer Leistung bauen: Würzburger Forschungsinstitute haben im bayerischen Projektverbund UMWELTnanoTECH für Fortschritte gesorgt. Hier sind ihre Ergebnisse.

161219_ISC_PIC_Nanotechnologie_2
© Foto Christoph Brabec

Organische Solarzellen können als biegsame und transparente Module gefertigt werden. Sie lassen sich dann zum Beispiel mit Gebäudeverglasungen kombinieren

161219_ISC_PIC_Nanotechnologie_1
© Foto Knud Dobberke für Fraunhofer ISC

Elektrodenherstellung im elektrochemischen Prozesslabor des Würzburger Fraunhofer Instituts für Silicatforschung.

Die Nanotechnologie bietet viele Chancen für Umwelt und Gesundheit. Mit ihrer Hilfe lassen sich Rohstoffe und Energie sparen, bessere Solarzellen und leistungsfähigere Akkus entwickeln und umweltschädliche durch umweltschonende Stoffe ersetzen.

"Nanotechnologie ist eine wichtige Zukunftstechnologie. Der Projektverbund UMWELTnanoTECH hat ausgezeichnete Ergebnisse geliefert. Kleinste Bausteine können einen großen Beitrag für den Umweltschutz leisten. Wir müssen mit den Chancen dieser Zukunftstechnologie verantwortungsvoll umgehen; eine umweltverträgliche Nutzung steht dabei an oberster Stelle", so Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf am 23. November 2016 in Erlangen.

Dort wurden die Ergebnisse des Verbunds auf dem internationalen Kongress "Next Generation Solar Energy Meets Nanotechnology" vorgestellt. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hatte den Verbund aus zehn Einzelprojekten drei Jahre lang mit rund drei Millionen Euro finanziert.

Mehr dazu in der ausführlichen Presseinformation der Universität Würzburg