Energie- und Klimapolitik

 

Ein besonderes Merkmal der Fraunhofer-Forschung ist die Verzahnung der angewandten Forschung auf dem Gebiet erneuerbarer Energien mit der ökonomischen und politischen Systemanalyse sowie der Innovationsforschung.

Durch die Verbindung dieser Kompetenzen lassen sich auf Basis nationaler und internationaler Marktanalysen langfristige Trends im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz ausmachen, die für die Politik wie für die Industrie strategische Entscheidungsgrundlagen bieten.

Um das zukünftige ökonomische Potenzial zu nutzen, analysieren Expertinnen und Experten der Fraunhofer-Energieforschung aktuelle und zukünftige Positionen relevanter Stakeholder mittels Partizipations- und Akzeptanzanalysen. Energie- und klimapolitische Akteure unterstützen wir durch Daten, Studien und Instrumente in ihrer Entscheidungsfindung und beim Monitoring bestehender Prozesse. Darüber hinaus stellen Fraunhofer Forschende ihr Know-How im Bereich der Technologie- und Politikfolgenabschätzung zur Verfügung – eine relevante Größe zur finalen Zielerreichung.  

Kompetenzen der Fraunhofer-Allianz Energie im Bereich Energie- und Klimapolitik

Partizipations- und Akzeptanzanalysen

Partizipations- und Akzeptanzanalysen geben Aufschluss über Einstellungen verschiedener Stakeholder und lassen somit auf die Gestaltung notwendiger Rahmenbedingungen im Kontext des Ausbaus erneuerbarer Energien schließen. Sie dienen dazu, die Bedenken, Erwartungen und Präferenzen der Stakeholder zu verstehen und in die Planung und Umsetzung von energietechnischen Maßnahmen zu integrieren. Auf diese Weise können Konflikte reduziert und die Akzeptanz für nachhaltige Energieinitiativen gesteigert werden. Die Institute der Fraunhofer Energieforschung befassen sich mit Stakeholderanalysen in diversen Kontexten.

Projekte aus dem
Kompetenzbereich

 

COreFAKTEN

Das interdisziplinäre Projekt  »COreFAKTEN« untersucht die Akzeptanz einer CO2-orientierten Reform der Energieabgaben, -steuern und -umlagen (CORE). Die Ergebnisse sollen zur Verbesserung der gesellschaftlichen Akzeptanz und Sozialverträglichkeit beitragen.

 

INTEGER

»INTEGER: Ebenen-INTEGrative Partizipation für die EneRgiewende« zielt darauf ab, aufbauend auf einer Analyse bestehender Beteiligungsprozesse, einen übergeordneten Energiewende-Beteiligungsansatz auf sozio-politischer Ebene zu konzipieren.

 

Sozio-E2S

Ziel des Projekts »sozio-E2S - Open Source Energiesystemmodellierung« ist es, ein open source und dadurch jedem zugängliches Framework zu schaffen, welches Investitionsentscheidungen in energiesystemrelevante Technologien abbildet. 

 

GRETA

Das Projekt »GRETA GReen Energy Transition Actions« zielt darauf ab, umfangreiche Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Bürgerinnen und Bürger effektiver in die Energiewende eingebunden werden können. 

 

SONNET

Das Projekt soll zu einem besseren Verständnis der sozialen Innovation im Energiesektor beitragen und praktische Empfehlungen für die Nutzung des Potenzials dieser Innovationen zur Verbesserung der europäischen Energiesysteme geben.

 

Power2Change: Mission Energiewende

Ab August 2022, beleuchtet die Ausstellung den Weg in eine klimaneutrale Zukunft und präsentiert Lösungsansätze für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. 

Energie- und klimapolitische Masterpläne und Instrumente 

Strategische Dokumente und Maßnahmen von Regierungen, internationalen Organisationen und weiteren Stakeholdern bilden die Basis des Handelns, wenn es darum geht, dem Klimawandel entgegenzuwirken, Emissionen zu reduzieren und die Ziele internationaler Klimaschutzabkommen zu erreichen. Die Institute der Fraunhofer-Energieforschung nehmen hinsichtlich der Entwicklung klimapolitischer Masterpläne und Instrumente im internationalen Kontext eine wegweisende Stellung ein. Gemeinsam mit internationalen Partnern verfolgen sie das Ziel, erneuerbare Energieressourcen weltweit kostengünstig bereitzustellen.

Projekte aus dem
Kompetenzbereich

 

Energiewende Studie

Das Fraunhofer CINES hat ein Thesenpapier verfasst, das auf der Grundlage von drei Szenariostudien 13 Thesen für die Entwicklung der gemeinsamen Modellplattform »EFEU – Energy Future for EUrope« erörtert.

 

Expertenrat für Klimafragen

Expertinnen und Experten der Fraunhofer-Gesellschaft engagieren sich für mithilfe von wissenschaftlichen Grundlagen die Umsetzung des Bundes-Klimaschutzgesetzes.

 

H2 Masterplan

Ziel des Projektes ist es, zu untersuchen, inwiefern eine Umstellung bestehender und die Etablierung neuer Wirtschaftscluster auf eine Wasserstoffnutzung bzw. -erzeugung eine Gestaltungsoption in den ostdeutschen Bundesländern bis 2030 darstellen kann.

Monitoring energiepolitischer Ziele

Das kontinuierliche Monitoring energiepolitischer Maßnahmen ist von zentraler Bedeutung für eine umfassende Energietransformation. Es ermöglicht die Überprüfung der Zielerreichung und die Identifizierung von Optimierungspotenzialen. Die Expertinnen und Experten der Fraunhofer-Gesellschaft entwickeln eigene Modelle und Simulationstools, um die Bewertung von Maßnahmen zu unterstützen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Diese Erkenntnisse ermöglichen es Entscheidungsträgern, fundierte Handlungsoptionen abzuleiten. Dabei sind kontinuierliche Monitoring-Prozesse entscheidend, um sicherzustellen, dass energiepolitische Maßnahmen effektiv und effizient sind.

Projekte aus dem
Kompetenzbereich

 

EU RES-Monitoring

Im Rahmen des Projektes erstellt und bewertet das Fraunhofer ISI gemeinsam mit Partnern verschiedene Indikatoren für erneuerbare Energien, welche dem EurObserv'ER Barometer dienen.

 

Roadmap Energieeffizienz 2050

Das Fraunhofer ISI untersucht, wie die Fortschritte bei der Energieeffizienz - insbesondere bei der Dekarbonsierung und Digitalisierung - vorangetrieben werden können.

 

 

DG ENER - Assessment Tool

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Bewertungsinstruments für Energieeffizienzmaßnahmen in den verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten.

Technologie- und Politikfolgenabschätzungen

Die Expertise der Institute der Fraunhofer-Energieforschung erstreckt sich bis in die Sozialwissenschaften hinein, wenn es sich um die Bewertung von Technologie- und Politikfolgen aufgrund von zukünftigen oder aktuellen Energieszenarien geht. Dabei untersuchen Fraunhofer-Forschende komplexe Energieumstellungen und deren Wechselwirkungen, wie beispielsweise die Bestrebungen zur Energieautarkie in Deutschland. Mithilfe von Kontextszenarien skizzieren unsere Expertinnen und Experten Zukunftsszenarien, mitsamt der potenziellen Chancen und Risiken. Dabei sind Technologie- und Politikfolgenabschätzungen von entscheidender Bedeutung, um die Auswirkungen von energiepolitischen Entscheidungen besser zu verstehen und sicherzustellen, dass die angestrebten energiepolitischen Ziele im Einklang mit sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten stehen. Dies ermöglicht eine fundierte und ausgewogene Gestaltung der Energiewende und trägt zur Schaffung nachhaltiger und zukunftsfähiger Energiepolitik bei.

Projekte aus dem
Kompetenzbereich

 

Energiewirtschaftliche Projektionen und Folgenabschätzung 2030

Berichtspflichten sollen mit modellgestützten Projektionen unterstützt werden.

 

MICAT

Im Rahmen des Projektes »MICAT - Multiple Impacts Calculation Tool« arbeitet das Fraunhofer ISI gemeinsam mit Parnern an der Entwicklung eines Instruments zur Abschätzung der vielfältigen Auswirkungen der Energieeffizienz.