Aktuelle Presseinformationen

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  • Das Fraunhofer IEE in Kassel startet den neuen Forschungsschwerpunkt »Energiesystem Stadt«. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert den Aufbau des neuen Kompetenzfeldes in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 6 Mio. Euro. Damit erschließt das auf Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik spezialisierte Fraunhofer-Institut in Kassel einen weiteren wichtigen Baustein für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Energiewende in Hessen und Deutschland und möchte sich zu einem zentralen Ansprechpartner in diesem Feld entwickeln, erklärt der stellv. Institutsleiter Prof. Dr. Kurt Rohrig: »Volatile erneuerbare Energien werden systembestimmend und ihr weiterer Ausbau erfordert ein zunehmend flexibel agierendes Gesamtsystem. Dies bedingt eine sektor-übergreifende Integration, also die effiziente und flexible Nutzung von elektrischer Energie in Verbrauchssektoren wie Strom, Wärme, Kälte und Mobilität sowie die effiziente Betriebsführung der Systeme und deren Interaktion.«

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  • Um die Entstehung von Defekten bei der Herstellung von Kristallen besser zu verstehen, führten Forscher vom Fraunhofer IISB gemeinsam mit Kollegen von der Universität Freiburg das Weltraumexperiment „ParSiWal“ durch. Als Trägerrakete diente die unbemannte Forschungsrakete TEXUS 55 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). TEXUS 55 startete am 31. Mai 2018 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden. Dieses Experiment unter Schwerelosigkeit zielt auf eine optimierte Produktion von Silizium-Kristallen für Photovoltaik-Anwendungen auf der Erde ab.

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  • 100 kVA Wechselrichter mit 15 kV Transistoren aus Siliciumkarbid
    © Fraunhofer ISE

    Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben einen Wechselrichter zur direkten Einspeisung in das 10 kV-Mittelspannungsnetz entwickelt und erfolgreich in Betrieb genommen. Durch den Einsatz von Hochvolttransistoren aus Siliciumkarbid (SiC) kann die Kopplung mit dem Mittelspannungsnetz ohne zusätzlichen Transformator erfolgen. Der dreiphasige Wechselrichter kann sowohl zur Blindleistungsregelung als auch zur aktiven Filterung von unerwünschten Oberschwingungen im Stromnetz eingesetzt werden und somit zur Stabilität zukünftiger Stromnetze mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien beitragen.

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  • Im Forschungsprojekt »GridLoads« untersuchen das Fraunhofer IEE (ehemals Fraunhofer IWES Kassel) und die MesH Engineering GmbH Wechselwirkungen zwischen frequenzstützender Generatorregelung und mechanischer Belastung des Triebstrangs. Ziel ist die Entwicklung eines Analysemodells, mit dem sich wichtige Informationen für die Gestaltung der netzstützenden Maßnahmen sowie für die Auslegung der Triebstränge gewinnen lassen. Das Projekt wird vom BMWi gefördert und läuft noch bis Anfang 2020.

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  • Über 30 international tätige Unternehmen und Forschungseinrichtungen fordern in einem offenen Brief an die Bundesregierung eine industriepolitische Strategie für die Solarindustrie in Deutschland. Es bedürfe »einer gemeinsamen Anstrengung von Politik, Wirtschaft und Forschung, um Investitionen in Forschung und Entwicklung zu unterstützen und gleichzeitig die Nachfrage nach besonders nachhaltigen Solarprodukten zu fördern«, so die Unterzeichner des an das Bundeswirtschaftsministerium gerichteten Schreibens.

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  • In-situ Befüllung einer gedruckten Perowskitsolarzelle
    © Fraunhofer ISE

    Die Photovoltaik (PV) ist eine der Hauptsäulen einer nachhaltigen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. Neben der momentan dominierenden Silicium-basierten PV bieten auch alternative Materialien wie Perowskite ein großes Potenzial. Für solch neue Solarzellentypen prüfen Wissenschaftler gänzlich neue Konzepte auf ihre Machbarkeit. Ein sehr innovativer Ansatz, um Solarzellen noch ressourcenschonender herstellen zu können, besteht darin, die Anzahl an Produktionsschritten durch Umkehrung des Herstellungsablaufes drastisch zu reduzieren. Dafür entwickelte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE das »in-situ«-Konzept für gedruckte Perowskitsolarzellen. Mit einem Rekord-Wirkungsgrad von 12,6 % haben die Forscher hiermit jetzt einen wichtigen Meilenstein für gedruckte Photovoltaik erreicht.

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  • Fraunhofer IFF / 2018

    Intelligente Energieversorgung auf dem Land

    8.5.2018

    Die Energieversorgung auf dem Land muss besser und nachhaltiger werden. Das europäische Forschungsprojekt »RIGRID - Intelligente Stromnetze in ländlichen Gebieten« hat dafür eine Lösung entwickelt. Die Projektpartner aus deutschen und polnischen Forschungseinrichtungen und Gemeinden haben erfolgreich ein System für die Integration eines intelligenten Energieversorgungsnetzes zur Nutzung regenerativer Energien aufgebaut. Dieser Prototyp ist vorbildhaft für eine nachhaltige Energieversorgung im ländlichen Raum.

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  • Die Energiewende ist ein generationenübergreifendes Großprojekt, das nicht ohne grundlegende Veränderungen im gesamten Energiesektor vonstattengehen wird. Nachdem die technologische Entwicklung, Effizienzsteigerungen und der erste Ausbau der erneuerbaren Energien abgeschlossen sind, befinden wir und uns inzwischen in der »Phase 2« der Energiewende. In dieser Phase liegt der Fokus auf einer kontinuierlichen Transformation des Energiesektors auf systemischer Ebene.

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  • Klebestringer der Firma teamtechnik
    © teamtechnik

    Das Kleben der Zellverbinder von Hocheffizienz-Solarzellen im industriellen Maßstab ist laut dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und dem Anlagenhersteller teamtechnik marktreif. Als Ergebnis des gemeinsamen Forschungsprojekts »KleVer« ist die Klebetechnologie inzwischen so weit ausgereift, dass sie als alternative Verschaltungstechnologie zum weit verbreiteten Weichlöten angewendet werden kann. Durch die im Vergleich zum Löten wesentlich niedrigeren Prozesstemperaturen können vor allem temperatursensitive Hocheffizienzzellen schonend und materialsparend verschaltet werden. Dabei ist der Durchsatz in der industriellen Produktion nur geringfügig niedriger als beim Verlöten der Zellen. Die Zuverlässigkeit der Klebeverbindung wurde durch Klimakammerprüfungen bestätigt.

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  • Das Zusammenspiel von Automatisierungs- und Energietechnik, Intralogistik, IT-Plattformen und künstlicher Intelligenz steht im Mittelpunkt der HANNOVER MESSE 2018 vom 23. bis 27. April 2018. Auf dem Gemeinschaftsstand Hydrogen + Fuel Cells + Batteries (Halle 27, Stand C58) präsentiert das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Innovationen im Bereich Wasserstofftechnologien. Am 24.04., 14 Uhr, wird auf dem Stand außerdem der Gewinner der GreenTec Awards 2018 in der Kategorie »Energie« gekürt.

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