Aktuelle Presseinformationen

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  • Der Betrieb von Verteilnetzen wird zunehmend komplexer – dezentrale Erzeugung, dynamische Lastsituationen und steigende regulatorische Anforderungen fordern Operatoren in Netzleitwarten täglich heraus. Gleichzeitig erschweren Fachkräftemangel und ungleich verteiltes Erfahrungswissen eine konsistente Entscheidungsfindung. Das Fraunhofer IOSB-AST präsentiert auf der Fachtagung VDE FNN/ETG TUTORIAL Schutz- und Leittechnik 2026 vom 28. bis 29. April in Leipzig mit dem GridCompanion einen KI-Agenten, der Leitstellenpersonal bei Analyse- und Entscheidungsprozessen unterstützt – vollständig lokal, minimalinvasiv integrierbar und ohne externen Datenzugriff.

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  • Fraunhofer IOSB-AST / 2026

    Fraunhofer IEG und Wuppertaler Stadtwerke starten Machbarkeitsstudie zu Geothermie

    Online / 30. März 2026

    Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG und die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) setzen die Zusammenarbeit bei der geowissenschaftlichen Erkundung der tiefen Geothermie in Wuppertal fort. Ziel ist eine fundierte Machbarkeitsstudie für die Nutzung von Wärme aus mehreren tausend Metern Tiefe. Denn Erdwärme kann eine klimafreundliche und zukunftssichere Energiequelle für die städtische Wärmeversorgung darstellen.

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  • Die Energieversorgung ist zunehmend von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) abhängig – entsprechend steigen die Risiken, dass Cyberangriffe die Versorgungssicherheit gefährden. Neben der Gestaltung des regulatorischen Rahmens für die Informationssicherheit im Sektor Energie gehört mit dem Gesetz zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung auch die Durchführung energiesystemischer Auswirkungsanalysen zu den Aufgaben der BNetzA. Im Auftrag der BNetzA hat das Fraunhofer IOSB-AST eine Studie vorgelegt, die die methodischen Grundlagen schafft, um Sicherheitsmeldungen gemäß NIS-2-Richtlinie ganzheitlich hinsichtlich ihrer Folgen für das Energiesystem zu bewerten.

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  • Fraunhofer IEG / 2026

    (Über-)Erfüllt der »Südbonus« seinen Zweck?

    Online / 18. März 2026

    Die Bundesregierung plant, den Bau von bis zu 20 Gigawatt Gaskraftwerkskapazitäten bis zum Jahr 2030 anzureizen. Besonders der »netztechnische Süden« soll profitieren, wo fossile Kraftwerke oft kurzfristig die Netzstabilität stützen. Fraunhofer IEG analysiert die Wirkung eines solchen »Südbonus« und zeigt auf, dass Südstandorte aufgrund bestehender Maßnahmen auch ohne »Südbonus« bereits einen wirtschaftlichen Vorteil besitzen. Die Forschenden untersuchten auch, warum Standortwahl, Netzengpässe und Fördermechanismen für die Versorgungssicherheit entscheidend sind und wie mögliche Fehlanreize vermieden werden können. Die vollständige Analyse steht nun online bereit.

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  • Damit die Energiewende gelingt, braucht es intelligente Speichertechnologien. Thermische Speicher können Wärme aus erneuerbaren Energien effizient speichern. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE forscht daran, mit Hilfe der 3D-Drucktechnik thermische Energiespeicher aus Ultrahochleistungsbeton herzustellen. Das Institut arbeitet dafür mit Partnern aus Industrie und Forschung zusammen.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT hat im Rahmen des Projekts AC2DC-II die Feldtestphase für einen modularen Mittelspannungs-Multilevel-Stromrichter (MMC) gestartet. Am 17. Februar 2026 wurden zwei Forschungscontainer an die Technische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) überführt und dort installiert. Die containerbasierte Infrastruktur dient bis Juli 2027 als Testumgebung für Untersuchungen unter realen Mittelspannungsbedingungen. Die Container wurden zuvor in einem gemeinsamen Projekt von CAU und HAW Kiel zur Mittelspannungsnetzanalyse eingesetzt und werden nun für die Validierung der im Projekt AC2DC-II entwickelten Konvertertechnologie genutzt.

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  • Durch das heute verabschiedete KRITIS-Dachgesetz stehen Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) vor weitreichenden neuen Anforderungen. Cybersicherheit und physische Resilienz werden erstmals gleichwertig und verbindlich geregelt. Für Unternehmen der Energie- und Wasserversorgung bedeutet dies ein umfassendes Maßnahmenpaket, das technische, organisatorische und personelle Instrumente gleichermaßen umfasst. Das Fraunhofer IOSB-AST unterstützt dabei mit einem maßgeschneiderten Schulungsprogramm.

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  • Das Fraunhofer IOSB-AST stellt mit dem WattPredictor ein KI-gestütztes Werkzeug für Zeitreihenprognosen in Strom-, Gas-, Wärme- und Kältenetzen vor. Das Tool erweitert das EMS-EDM PROPHET®-Ökosystem um moderne Modellarchitekturen, robuste Datenaufbereitung und Automatisierung – von Kurz- bis Langfristprognosen, ohne zusätzliche Drittsoftware

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  • Ilmenau/Erfurt, 13. Januar 2026: Die TWS Thüringer Wärme Service GmbH setzt bei der Betriebsführung ihrer neuen iKWK-Anlagen in Gera-Langenberg und Ohrdruf auf Optimierungstechnologie des Fraunhofer IOSB-AST. Damit werden BHKW-Leistungen gezielt bei hohen Strompreisen vermarktet, Wärmepumpen bei niedrigen Preisen eingesetzt und Flexibilitäten über Wärmespeicher genutzt – bei gleichzeitig sicherer Wärmeversorgung und Erfüllung der iKWK-Förderanforderungen.

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