Aktuelle Presseinformationen

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  • Fraunhofer IEG / »Runder Tisch Tiefengeothermie.NRW« / 2021

    Kommunen und Unternehmen wollen Erdwärme nutzbar machen

    16. April 2021

    Die drei Konsortien Düsseldorf-Duisburg, Straelen und Düren-Kreuzau sind die Sieger im Landeswettbewerb »Wärme aus Tiefengeothermie für NRW«. An allen drei Projekten ist das Fraunhofer IEG beteiligt und bringt seine Expertise in Tiefer Geothermie und modernen Wärmenetzen ein. Die drei Konsortien erstellen nun Machbarkeitsanalysen und entwickeln Konzepte, wie Tiefe Geothermie in eine nachhaltige Wärmeversorgung von Bürgern, Landwirtschaft und Industrie eingebunden werden kann.

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  • TOPCoRE Solarzelle
    © Fraunhofer ISE

    Ein Forscherteam um Dr. Armin Richter vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat einen neuen Wirkungsgrad-Weltrekord von 26 Prozent für beidseitig kontaktierte Siliciumsolarzellen aufgestellt. Im aktuellen Nature Energy-Artikel »Design rules for high-efficiency both-sides-contacted silicon solar cell with balanced charge carrier transport and recombination losses« Download [nature.com] erläutert er den Aufbau der Rekordzelle und den Pfad zu noch höheren Wirkungsgraden. Schlüssel zum Erfolg war die Ausbildung der Rückseite als vollflächiger ladungsträgersammelnder Passivierungskontakt.

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  • Fraunhofer UMSICHT / 2021

    Kompaktes Kompendium zu Kunststoff in der Umwelt erschienen

    15. April 2021

    Was ist Mikroplastik genau? Welche Bewertungsverfahren für Kunststoffeintrag in die Umwelt gibt es? Worin unterscheiden sich Duroplaste, Thermoplaste und Elastomere? Das neu erschienene »Kompendium Kunststoff in der Umwelt« zielt darauf ab, solch grundlegende Fragen rund um Plastik in der Umwelt zu beantworten – völlig unabhängig von bestimmten Fachdisziplinen. Das Kompendium dient als Hilfsmittel, um den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs zu diesem Thema auf eine gemeinsame fachliche Basis zu stellen.

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  • Fraunhofer UMSICHT / Von der Grundlagenforschung zur industriellen Anwendung / 2021

    Warum markttaugliche Konzepte von Katalysatoren, Elektroden und Zellen noch Mangelware sind

    14. April 2021

    Elektrokatalyse
    © Fraunhofer UMSICHT/Kevinjeorjios Pellumbi

    Mit ihrer Hilfe lässt sich grüner Wasserstoff herstellen und Kohlendioxid in Ausgangsstoffe für die chemische Industrie umwandeln. Elektrolysetechnologien sind im Rahmen von Klimaschutz, Energie- und Rohstoffwende verstärkt in den Fokus gerückt. Die Folge: eine Fülle von Katalysatorkandidaten, von denen allerdings bislang fast keiner das Stadium der Anwendbarkeit erreicht hat. Auch markttaugliche Konzepte für Elektroden und Zellen sind noch Mangelware. Woran das liegt, und was sich ändern muss, damit die Elektrolyse in die industrielle Anwendung kommt, haben Wissenschaftler*innen der Fraunhofer-Institute UMSICHT, ISE und ICT, der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum, des Zentrums für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) und der dänischen Firma IRD Fuel Cells beleuchtet. Ihre Ergebnisse haben sie unter dem Titel »Crossing the Valley of Death: From Fundamental to Applied Research in Electrolysis« in der Zeitschrift »Journal of American Chemistry Au« veröffentlicht.

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  • Auszeichnung für Masterarbeit

    Feinstaub, Hitzeentwicklung und erhöhte CO2-Belastung – das sind zentrale Herausforderungen in Ballungsgebieten. Um die Luftqualität und das Mikroklima in urbanen Räumen zu verbessern, erforscht das Fraunhofer UMSICHT mit Partnern begrünte Pflanzenwände. Jannick Armenat wurde für seine Masterarbeit zur Entwicklung einer sensorbasierten Regelungstechnik zur Bewässerung eines vertikalen bodenungebundenes Begrünungssystems ausgezeichnet. Er erhielt den Energie- und Umweltpreis von der Uniper Technologies GmbH, der jährlich an herausragende Master- und Bachelorarbeiten im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Ruhr Oel GmbH - BP Gelsenkirchen und der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen verliehen wird.

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  • Fraunhofer IWES / 2021

    Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf Winderträge?

    12. April 2021

    Fraunhofer IWES und GERICS starten neues Forschungsprojekt zur Untersuchung der klimatischen Veränderungen des Windes und deren Einfluss auf die Windenergie-Standortbewertung. Bei der Planung eines Windparks sind Ertragsgutachten wichtig, um die Windbedingungen am geplanten Standort abzuschätzen und unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte die voraussichtlichen Energieerträge zu berechnen. Grundlage hierfür sind meist historische Winddaten sowie Messdaten, die im Planungsprozess in die Zukunft extrapoliert werden. Doch durch den fortschreitenden Klimawandel könnten historische Daten weniger aussagekräftig für die Zukunft sein. Im Projekt „KliWiSt“ untersucht das Fraunhofer IWES gemeinsam mit dem Climate Service Center Germany (GERICS), den Einfluss des Klimawandels auf die Windenergie-Standortbewertung in den kommenden Jahrzehnten. Zudem sollen konkrete Handlungsempfehlungen für die zukünftige Ermittlung von Ertragsgutachten für Windparks daraus abgeleitet werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Projekt bis 2024 mit insgesamt 1,16 Mio. Euro.

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  • Fraunhofer UMSICHT / Energetische Quartiersentwicklung: Klimaschonende Wärmeenergie für 836 Wohneinheiten in Oberhausen / 2021

    Sanierungskonzept setzt auf die intelligente Kopplung von Strom- und Wärmeproduktion und sorgt für energieeffizienten Wohnraum

    07. April 2021

    Energetische Quartiersentwicklung
    © Fraunhofer UMSICHT/reflact AG

    In Oberhausen-Tackenberg sind die Bauarbeiten für ein außergewöhnliches Projekt gestartet: 836 Wohneinheiten der Osterfelder Wohnungsgenossenschaft und der Wohnungsgenossenschaft Oberhausen-Sterkrade werden in Zukunft mit klimaschonender Wärmeenergie versorgt. Basis ist ein von der Energieversorgung Oberhausen AG (evo) und dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT entwickeltes Energieversorgungskonzept, das durch Gebäudesanierungen der Wohnungsgenossenschaften ergänzt wird.

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  • Die Entwicklung zukunftsfähiger und nachhaltiger Wasserstofftechnologien ist entscheidend für das Gelingen der Energiewende. Denn mit Wasserstoff werden Mobilität, Industrie oder Wärmeerzeugung CO2-neutral – und er ermöglicht die Verbindung der Energiekreisläufe dieser Sektoren. Das Fraunhofer Hydrogen Lab auf dem Innovationscampus Görlitz (HLG) stellt dafür künftig eine einzigartige Forschungsinfrastruktur bereit und bündelt die Kompetenzen des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU und des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS. Heute hat das HLG auf virtuellem Weg den Förderbescheid erhalten.

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  • Direkt vor Ostern, heute am 30. März 2021, geht der Biointelligenz-Blog des Fraunhofer IPA online. In Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fraunhofer IGB, der Universitäten Stuttgart und Hohenheim sowie des NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts in Reutlingen liefert der Blog wöchentlich Beiträge aus dem Umfeld der Biologischen Transformation. Dazu gehören auch Bionik, Bioökonomie und vor allem die Biointelligenz.

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  • Smartphone, Gabelstapler, Elektroauto – effektive Energiespeicher sind unerlässlich, um von fossilen Energieträgern auf sauberen Strom umsteigen zu können. Das Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA hat nun zusammen mit Partnern ein Projekt gestartet, das die Produktion von Batteriezellen kostengünstiger machen und deren Qualität verbessern soll.

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