Aktuelle Presseinformationen

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  • Für ihr gemeinsames Projekt »Kostengünstige stationäre, skalierbare Redox-Flow-Batterien und deren Produktionsprozess« haben Forschende des Fraunhofer UMSICHT und der Volterion GmbH & Co. KG den Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) in der Kategorie »Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz« erhalten. 2022 erstmals vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz verliehen geht die Auszeichnung an Unternehmen und Einrichtungen, deren Ideen neue Wege im Bereich Klima- und Umweltschutz aufzeigen. UMSICHT und Volterion konnten die Jury vor allem durch die umwelttechnischen Vorteile der von ihnen entwickelten Redox-Flow-Batterien überzeugen.

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  • Im Rahmen des Forschungsprojekts »Modellregion Agri-Photovoltaik für Baden-Württemberg« bauen und erproben das Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE sowie elf weitere Projektpartner fünf Agri-PV Pilotanlagen in Baden-Württemberg. Heute eröffnete Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Anlage über Apfelbäumen auf dem Obsthof Bernhard in Kressbronn am Bodensee. Gefördert wird das bis 2024 laufende Forschungsvorhaben von den Landesministerien für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Innerhalb des Projekts soll das Konzept der Agri-Photovoltaik (Agri-PV) mit einem Schwerpunkt auf Kern- und Beerenobst in Baden-Württemberg im Detail untersucht werden.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat ein Laserverfahren entwickelt, mit dem Busbarfreie PERC- und TOPCon-Solarzellen durch eine Aluminiumfolie ressourcensparend und flexibel verschaltet werden können. Die FoilMet®- Technologie kommt ohne leitfähigen Klebstoff oder Lot aus und erlaubt eine Reduktion des Silberverbrauchs im Solarmodul um bis zu 30 Prozent. Die mechanisch flexible Verbindung ermöglicht neben einer gekrümmten Auslegung des Strings sowohl eine Anordnung als geschindelte Zellen für maximale Moduleffizienz, als auch das in der Massenproduktion übliche »Nebeneinanderlegen« der Zellen mit geringem Abstand für eine möglichst kosteneffiziente Modulbauweise. Auf der Intersolar Europe (11.-13.5.2022, Messe München, Stand A1.540) zeigt das Institut einen Solarzellenstring aus 30 Zellen, der mit dem Laserverfahren verschaltet wurde.

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  • Fraunhofer IPA / 2022

    Grüner Wasserstoff macht Industriestandorte resilient

    11. Mai 2022

    Grüner Wasserstoff, der dezentral mit Hilfe regenerativer Energiequellen erzeugt wird, hat das Potenzial, den Energiebedarf von Industrie und Schwerverkehr regional zu decken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Fraunhofer IPA, die jetzt veröffentlicht wurde.

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  • Die Studie zur Ermittlung der Flächenpotenziale für die Windenergienutzung an Land aus dem Jahr 2011 wurde nun aktualisiert. Gemeinsam zeigen darin das Fraunhofer IEE, das Umweltplanungsbüro bosch&partner und der Bundesverband WindEnergie BWE e.V. anhand einer bundesweiten Raumbewertung auf, dass in allen 16 Bundesländern bei konsequenter Ausweisung ausreichend Flächen verfügbar sind, um das Mindestziel von 2 Prozent der Bundesfläche für die Windenergie zu erreichen.

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  • Für eine sichere Stromversorgung basierend auf 100 Prozent erneuerbarer Energie werden dezentrale und zentrale stationäre Batteriespeicher in großem Umfang notwendig. Bis 2030 werden nach den Szenarienrechnungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Deutschland etwa 100 GWhel an elektrischer Speicherkapazität benötigt, bis 2045 etwa 180 GWhel. In der Kurzstudie »Batteriespeicher an ehemaligen Kraftwerksstandorten« hat das Institut den systemischen und netztechnischen Nutzen von Großspeichern untersucht. Ein Ergebnis ist, das es sinnvoll ist, Batteriespeicher an ehemaligen Standorten von fossilen oder Atomkraftwerken zu installieren, da die dort bereits verfügbare Anschlussleistung genutzt werden kann. Bis zu 65 Prozent des bis 2030 in Deutschland benötigten Speicherbedarfs könnte damit gedeckt werden.

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  • Auf dem Weg zur Klimaneutralität nimmt der Anteil der erneuerbaren Energie im Energiemix stetig zu. Um wetterabhängigen Wind- und Sonnenstrom zuverlässig in das Energiesystem zu integrieren, braucht es flexible Abnehmer, die ihre Nachfrage regeln oder mit Speichern überbrücken können. Gebäude und Quartiere– als Schnittstelle der Sektoren Strom, Wärme und Elektromobilität – sind passende Standorte für systemdienliche und versorgungssichere Energietechnologien. Sie stehen im Fokus der neuen Forschungsgruppe am Fraunhofer IEG, die Michael Rath nun leitet.

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  • Die Wissenschaftler Dominik Jost, Jonas Koch und Dominik Beinert des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE haben die Data4Grid-Challenge „KI-Gestützte Verbrauchsprognosen auf Basis von Smart-Meter-Daten“ gewonnen. Der Wettbewerb wurde von der Deutschen Energie Agentur (dena) und umlaut ausgerichtet. Die Präsentation der Ergebnisse und Siegerehrung fand am vierten Mai 2022 im Future Energy Lab in Berlin statt.

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  • Zum 3. Mal lädt das Fraunhofer UMSICHT zum »Electrochemical Cell Concepts Colloquium – E3C«: Am 19. Mai kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa, Australien und Amerika virtuell zusammen, um besondere Konstruktionen und Modifikationen von Flow- und Non-Flow-Reaktoren zu diskutieren. Im Fokus stehen dabei die CO2-Umwandlung und -Abscheidung, 3D-gedruckte Elektroden sowie innovative Zell- und Stackkonzepte.

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  • Die Verkapselung von Solarzellen ist für die Gesamtleistung eines Solarmoduls von großer Bedeutung. Nur wenn diese eine lückenlose Verarbeitung aufweist, ist ein Schutz der Solarzellen vor Umwelteinflüssen gewährleistet. Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP untersucht zusammen mit Partnern in einem neuen Projekt den für die Modulzuverlässigkeit idealen Vernetzungsgrad, um Stabilität, Versorgungsicherheit, Anlagenperformance und Produktivität von Photovoltaik-Anlagen zu steigern.

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