Aktuelle Presseinformationen

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  • Forschende vermuten im Untergrund des Rheinischen Reviers zwischen Aachen, Jülich und Düren genug Wärme, um 200.000 Haushalte auf Dauer zu beheizen. Deshalb haben Bund und Land NRW das Fraunhofer IEG mit der Untersuchung des dortigen Untergrundes beauftragt. Das Team hat im »Reallabor Geothermie Rheinland« nun einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Bergbehörde Arnsberg genehmigte die Durchführung einer sogenannten seismischen Erkundung zwischen Baesweiler, Eschweiler und dem Hürtgenwald.

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  • Fraunhofer ISE / 2026

    Ressourcenschonende Batterieelektroden ohne PFAS-Chemikalien

    Online / 03. November 2026

    Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat im Rahmen des Projekts »LAENDLE« gemeinsam mit einem Industriepartner ein neues Verfahren für die Trockenbeschichtung für Elektroden von Natrium-Ionen-Batterien entwickelt. Dieses kommt ohne Lösungsmittel und PFAS-Chemikalien (sogenannte Ewigkeits-Chemikalien) aus und reduziert Produktionskosten und Ressourcenverbrauch. Für heimische Unternehmen ergibt sich so eine Chance für den Markteintritt in eine neue Branche.

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  • Fraunhofer ISE / 2026

    Start-Up EDENenergy: Gebrauchte E-Scooter-Akkus werden Industriespeicher

    Online / 02. November 2026

    Allein in Deutschland landen jedes Jahr etwa eine Million leistungsfähiger Akkus von E-Bikes oder Scootern frühzeitig im Müll, obwohl sie oft noch einen Großteil ihrer Kapazität besitzen. Gleichzeitig sind stationäre Strom-speicher teuer und ressourcenintensiv in der Herstellung. Das Freiburger Start-Up EDENenergy löst beide Probleme: Es entwickelt modulare Industriespeicher aus Second-Life-Akkus, die leistungsstark, kostengünstig und nachhaltig sind. Die ehemaligen Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE setzen auf ein System mit austauschbaren Batteriemodulen und einer flexiblen Leistungselektronik, die heterogene Batterien effizient und sicher in stationären Speichern kombiniert.

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  • Fraunhofer IPA / 2026

    Fraunhofer IEG trifft gezielt Bergwerk in 120 Metern Tiefe

    Online / 30. Oktober 2026

    Ehemalige Bergwerke könnten künftig einen wichtigen Beitrag zur Wärme- und Kälteversorgung von Wohngebäuden und Gewerbeeinheiten leisten. Das Fraunhofer IEG hat in Bochum nun vier Bohrungen in ein ehemaliges, heute geflutetes Kohlebergwerk im Rahmen des EU-Projekts PUSH-IT erfolgreich abgeschlossen. Mit seiner mobilen Bohranlage BO.REX traf das Team in rund 120 Metern Tiefe jeweils einen nur wenige Meter breiten Stollen: Zielgenaues Bohren ist also auch mit Bohranlagen der oberflächennahen Geothermie kostengünstig möglich. Die Bohrungen zeigen, dass sich geflutete Bergwerke mit konventioneller Geothermie-Bohrtechnik erschließen lassen und damit als Wärmequelle oder Wärmespeicher für Wohnungen, Rechenzentren und anderes Gewerbe nutzbar werden können.

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  • Elektro-Lkw können zum aktiven Teil des Energiesystems werden. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die technische Machbarkeit der bidirektionalen Energienutzung bereits heute gegeben ist: Im Reallabor wurde die Rückspeisung von Strom mit bis zu 350 kW sowohl in lokale Energienetze als auch in das öffentliche Stromnetz nachgewiesen. Zudem wurden Vehicle-to-Vehicle-, Vehicle-to-Site- und Vehicle-to-Grid-Anwendungen mit batterieelektrischen Lkw erstmals öffentlich demonstriert. Für den Markthochlauf kommt es nun auf geeignete Netzanschlüsse, einheitliche Standards und wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle an.

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  • Viele industrielle Prozesse benötigen Dampf mit Temperaturen von über 100 Grad Celsius. Genau hier setzt das EU-Projekt PUSH2HEAT an: Im Papierwerk der Felix Schoeller GmbH & Co. KG in Weißenborn demonstriert das Fraunhofer IEG gemeinsam mit dem Wärmepumpenhersteller SPH Sustainable Process Heat GmbH eine 1,2-Megawatt-Hochtemperatur-Wärmepumpe, die Abwärme aus der Produktion für die zukunftsfeste Dampferzeugung nutzbar macht. Die Anlage zeigt, wie sich industrielle Prozesswärme effizienter bereitstellen und der Einsatz fossiler Energieträger reduzieren lässt. Mit diesem Meilenstein gehört das Projekt zu den Nominierten für den Europäischen Wärmepumpen-Preis 2026.

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  • Fraunhofer UMSICHT / 2026

    Wasserstoff aus Reststoffen: Fraunhofer erprobt neue Prozesskette

    Online / 28. Oktober 2026

    Im Projekt Waste2HyEngine entwickelten Fraunhofer UMSICHT, Fraunhofer IKTS, die Hochschule Heilbronn und DEUTZ AG eine durchgängige Prozesskette, um biogene Reststoffe in wasserstoffreiches Gas für Verbrennungsmotoren umzuwandeln. Dank der geringen Reinheitsanforderungen des Motors können kostengünstige Wasserstoffquellen aus Reststoffen genutzt werden. Das erzeugte Gas lässt sich sowohl zur stationären Stromerzeugung als auch für mobile Anwendungen einsetzen. Die Machbarkeit der gesamten Prozesskette wurde erfolgreich im Technikumsmaßstab demonstriert.

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  • Mit einer Förderung von 8,85 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) baut das Fraunhofer IFAM eine neue Forschungsinfrastruktur für die Windenergie auf. Im Vorhaben FOKUS-Wind entsteht an den Institutsstandorten Bremen, Cuxhaven und Helgoland erstmals eine durchgängige Test- und Validierungskette für autonome Systeme in Offshore-Windparks. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können dort künftig Drohnen, Robotik und intelligente Sensorsysteme unter praxisnahen Bedingungen entwickeln, erproben und qualifizieren. Ziel ist es, deren zuverlässigen und wirtschaftlichen Einsatz für Inspektion, Wartung und Zustandsüberwachung von Offshore-Windparks zu ermöglichen.

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  • Fraunhofer IPA / 2026

    Nachhaltigkeitsdaten als strategischer Erfolgsfaktor

    Online / 27. Oktober 2026

    Energieverbrauch, Emissionen, Lieferketten, Ressourceneinsatz: Mit den Berichtspflichten wächst auch die Zahl der Daten, die Unternehmen erheben und auswerten müssen. Auf analogem Wege ist das kaum zu schaffen. Wie digitale Technologien helfen, Nachhaltigkeitsdaten zu erfassen, zu analysieren und für Entscheidungen zu nutzen, zeigt das Fraunhofer IPA in einem Whitepaper.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB ist ab sofort assoziiertes Mitglied des Fraunhofer-Exzellenzclusters »Integrierte Energiesysteme« CINES. Damit bringt das Erlanger Institut seine Kompetenzen in Halbleitertechnik und Leistungselektronik in die systemische Energieforschung bei CINES ein. Im Fokus steht eine Schlüsseltechnologie des künftigen Energiesystems: Stromrichter der nächsten Generation.

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