Aktuelle Presseinformationen

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  • Wie kann die Wärme für Heizungen in Deutschland klimafreundlich und regenerativ bereitgestellt werden? Mit dieser Frage befassen sich Stadtwerke schon seit langem. Erste Projekte wie etwa die Nutzung des Aachener Thermalwassers zur Wärmeversorgung zeigen die Richtung. Nun möchte die Aachener Stadtwerke STAWAG gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie mehr klimafreundliche Wärmegewinnung ermöglichen: Hierfür soll in Zukunft Wärme aus der Tiefe geholt und in das Aachener Wärmenetz eingespeist werden. Die Grundlage für die gemeinsame Forschung und Entwicklung bildet die nun unterzeichnete Kooperationsvereinbarung.

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  • Von Samstag, dem 20. Februar, bis zum 24. Februar werden im Auftrag der Kabel Premium Pulp & Paper GmbH aus Hagen zusammen mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastruktur und Geothermie IEG zwei seismische Profillinien in den Stadtgebieten von Hagen, Dortmund, Herdecke und Schwerte vermessen. Hintergrund ist das Forschungsprojekt »Geothermale Papiertrocknung«, an dem auch das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT beteiligt ist. Zielsetzung ist dabei, grundsätzlich herauszufinden, ob die zur Papiertrocknung nötige Wärme aus Tiefengeothermie gewonnen werden kann.

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  • Recyclingprozesse zur Kreislaufführung kritischer Batterierohstoffe
    © Fraunhofer IKTS

    Für das Gelingen der Energiewende sind leistungsfähige Batteriespeicher ein wesentlicher Baustein. Doch wie können diese künftig umweltfreundlich und nachhaltig produziert werden? Wie unterstützen digitale Prozesse dabei? Und wie lassen sich alte Batterien effizient recyceln und einer Kreislaufwirtschaft zuführen? Diese Fragestellungen bündelt das Fraunhofer IKTS am neuen Institutsstandort in Freiberg, der mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus aufgebaut werden konnte.

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  • Mit voranschreitender Energiewende wird der Ausbau der Stromnetze zunehmend wichtiger. Immer mehr regenerative Erzeugungsanlagen sowie elektrische Speicher werden an das Netz angeschlossen. Dadurch kommt der Leistungselektronik eine entscheidende Rolle zu, weil sie zur Ankopplung dieser Systeme an das Netz notwendig ist. Neben der reinen Einspeisung bzw. Rückspeisung von elektrischer Energie muss die Leistungselektronik aber noch weitere netzstützende Aufgaben übernehmen. Im Projekt »SiC-MSBat« haben Forschende des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE nun gemeinsam mit Partnern einen hochkompakten Wechselrichter zur direkten Einspeisung in das Mittelspannungsnetz entwickelt und erfolgreich in Betrieb genommen.

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  • Das Potenzial von Elektrofahrzeugen zur Bereitstellung von Regelreserve im Stromnetz soll in einem groß angelegten Feldversuch untersucht werden. Bereits im Herbst 2020 hatten zehn E-Auto-Fahrer einen ersten Labortest unterstützt, der unter wissenschaftlicher Begleitung des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE bereits vielversprechend verlaufen war. Nun soll sich ein Feldtest mit über 100 Elektrofahrzeugen in der TransnetBW-Regelzone Baden-Württemberg anschließen.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES absolvierte auf dem Lagerprüfstand in Hamburg eine erfolgreiche Testreihe zur beschleunigten Prüfung von Rotorblattlagern. Im Rahmen von Forschungs- und Industrieprojekten wurden Lager in dynamischen Dauertests getestet, um deren Zuverlässigkeit zu steigern und Erkenntnisse über Verschleißursachen zu erlangen. Die Tests der ersten Lager waren erfolgreich: die vom Fraunhofer IWES entwickelte Testmethode sowie der Prüfstand haben sich damit bewährt. Das Institut kann in einem beschleunigten Testverfahren wertvolle Erkenntnisse über Schadensmechanismen aufzeigen, die künftige Entwicklungskosten mindern und Ertragsausfälle reduzieren können.

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  • Fraunhofer IPA / 2021

    Druckluftanlagen - mit App und Kamera gegen Leckagen

    18. Januar 2021

    Mindestens ein Drittel der Stromkosten von Druckluftanlagen geht auf Leckagen zurück, die lange unentdeckt bleiben. Damit die undichten Stellen schneller erkannt und repariert werden können, gehen Forscher vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA mit Wärmebildkamera und Bilderkennungsapp gegen sie vor.

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  • Die Open Energy Platform (OEP) stellt Informationen zu Klima- und Energieszenarien im Internet frei nutzbar zur Verfügung. Mit dem Verbundprojekt SzenarienDB haben das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE, das Öko-Institut, das Reiner Lemoine Institut und die Otto von Guerike Universität Magdeburg die OEP um offene Szenariendaten erweitert sowie die Werkzeuge der Open Energy Family weiterentwickelt. Damit wird der Weg zu einer starken Szenarientransparenz geebnet. Die Ergebnisse des Projekts werden bei einer Abschlussveranstaltung am 20. Januar 2021 online präsentiert.

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  • Das Fraunhofer IWES führt eine „Boulder Detektion und Geohazard“-Vermessung von 50 Windenergieanlagen-Standorten und der dazugehörigen Umspannplattform (OSS) des Baltic Eagle Offshore-Windparks im Auftrag von Iberdrola S.A. durch. Die dreiwöchigen Vermessungsarbeiten in der Ostsee fanden bereits im Oktober und November 2020 statt. Zur Datenerfassung kam das neuartige proprietäre Fraunhofer IWES Manta Ray G1 System zum Einsatz. Die gewonnenen Daten werden derzeit am Institut ausgewertet, um das Projekt bis Ende April 2021 abzuschließen.

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