Aktuelle Presseinformationen

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  • Fraunhofer IMM / 2026

    Fraunhofer IMM zeigt Dieselreformer für die maritime Stromversorgung

    Online / 12. Oktober 2026

    Wie lassen sich Brennstoffzellensysteme für maritime Anwendungen und Spezialfahrzeuge an Land mit Wasserstoff versorgen, ohne diesen in separaten Tanks mitführen zu müssen? Das Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM stellt auf der Hydrogen Technology World Expo vom 20. bis 22. Oktober 2026 in Hamburg einen Dieselreformer vor und zeigt, wie sich aus Dieselkraftstoff direkt am Einsatzort ein wasserstoffhaltiges Gas für die Stromerzeugung gewinnen lässt.

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  • Fraunhofer IOSB / 2026

    Datengetriebenes Energiemanagementsystem für vernetzte Industrieareale

    Online / 08. Oktober 2026

    Ilmenau, 08.10.2026: Wie lässt sich der Energieeinsatz in einem vernetzten Industrieareal intelligent steuern? Dieser Frage geht ein neues Verbundprojekt am Chemiestandort Leuna nach, das im Oktober 2026 offiziell gestartet ist. Ziel ist es, unter realen Bedingungen nachzuweisen, welchen technischen und wirtschaftlichen Nutzen ein zentrales, datengetriebenes Energiemanagementsystem (EMS) für ein gewerblich-industrielles Areal bietet. Zum Einsatz kommt die im Energiemarkt etablierte Software EMS-EDM PROPHET®, die KI-basierte Prognosen, sektorenübergreifende Optimierung und automatisierte Fahrplansteuerung kombiniert. Das Projekt realisieren das Fraunhofer IOSB-AST und die InfraLeuna GmbH im Auftrag des Kompetenzzentrums Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) der Deutschen Energie-Agentur (dena).

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  • Fraunhofer ISE / 2026

    Fraunhofer ISE optimiert Wärmepumpen für Industrieprozesse und Wärmenetze

    Online / 07. Oktober 2026

    Industrieprozesse benötigen große Mengen Wärme – häufig als Heißwasser, Druckheißwasser oder Dampf. Groß- und Hochtemperaturwärmepumpen gelten als die zentrale Alternative zur fossilen Wärmeerzeugung. Dazu müssen Anlagen, Komponenten und Betriebsführung auf hohe Temperaturen und dynamische Einsatzbedingungen ausgelegt werden. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben in einem neuen Teststand für Hochtemperaturwärmepumpen die Bereitstellung von Prozessdampf bis zu 160 °C sowie von Druckheißwasser detailliert analysiert. Zudem wurden bei einem Monitoring von fünf Großwärmepumpen in Fernwärmenetzen Erkenntnisse zu Auslegung und Betriebsführung aus dem realen Anlagenbetrieb gewonnen. Es zeigte sich, dass Großwärmepumpen im realen Betrieb zuverlässig funktionieren und die erforderlichen Betriebspunkte erreichen, wenn die Komponenten, Regelung, hydraulische Einbindung und Betriebsstrategie richtig ausgelegt und umgesetzt werden.

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  • Fraunhofer IPA / 2026

    Aluminium-Anoden für anspruchsvolle Batterie-Anwendungen

    Online / 06. Oktober 2026

    Aluminium gilt seit Langem als vielversprechendes Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien, doch Kapazitätsverluste und der strukturelle Zerfall des Materials verhinderten bislang den industriellen Einsatz. Das Fraunhofer IPA hat nun einen technologischen Innovationssprung erzielt: Eine patentierte Technologie stabilisiert die Aluminium-Anode während wiederholter Lade- und Entladezyklen. Damit wird eine Technologie praktisch nutzbar, die hohe Energiedichten mit einer nachhaltigen, sicheren, kostengünstigen und robusten Zellarchitektur verbindet.

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  • Fraunhofer IEG / 2026

    Fraunhofer IEG und Technische Hochschule Georg Agricola bündeln Kräfte

    Online / 06. Oktober 2026

    Bezahlbare und verlässliche Wärme für Haushalte, Kommunen und Unternehmen: Grubenwasser könnte sie liefern. Bergbauregionen wie das Ruhrgebiet könnten so aus Ewigkeitslasten einen ewigen Nutzen ziehen. Ihre angewandte Forschung dahin wollen Fraunhofer IEG und das Forschungszentrum Nachbergbau der Technischen Hochschule Georg Agricola (FZN) weiter verzahnen. Die Partner wollen Grubenwasser als Wärmequelle entwickeln, Projekte vorbereiten sowie Nachwuchskräfte fördern und unterschrieben nun ein entsprechendes Memorandum of Understanding.

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  • Mit einem Festakt hat die Fraunhofer-Gesellschaft am 5. Oktober 2026 den Neubau des Fraunhofer-Zentrums für Energiespeicher und Systeme ZESS in Braunschweig offiziell eröffnet. Der Bund und das Land Niedersachsen haben rund 49,85 Millionen Euro in den Forschungsbau investiert. Auf etwa 3300 Quadratmetern, darunter ca. 1750 Quadratmeter Laborfläche sowie ein 450 Quadratmeter großer Trockenraum, bietet er den Forschenden eine hochmoderne Infrastruktur für die Entwicklung von Festkörperbatterien der nächsten Generation sowie von innovativen Wasserstofftechnologien.

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  • Fraunhofer UMSICHT / 2026

    Datenplattform »Energy-Charts« startet Preissimulator

    Online / 01. Oktober 2026

    Was passiert mit dem Strompreis, wenn deutlich mehr Batteriespeicher am Markt handeln würden? Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat auf seiner Plattform Energy-Charts.info einen Preissimulator veröffentlicht, der diese Frage mit echten Marktdaten beantwortet. Das Werkzeug nimmt die tatsächlichen Kauf- und Verkaufsgebote der täglichen Strombörsenauktion und fügt eine frei wählbare Anzahl von Batteriespeichern hinzu. Nutzerinnen und Nutzer sehen für jede Viertelstunde, wie sich der Börsenstrompreis verändert hätte, wie die Batterien laden und entladen und welchen Ladestand sie haben. Der frei zugängliche Simulator wird täglich mit den neuen Ergebnissen des Stromhandels aktualisiert.

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  • Meer- und Brackwasser könnten künftig als alternative Wasserressourcen für die Wasserstoffproduktion dienen. Die Herausforderung: Herkömmliche Elektrolyseure benötigen aufwendig aufbereitetes hochreines Wasser. Im Projekt SeaEly stellt das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM die Frage: Wie geeignet sind Meer- und Brackwasser für die Wasserstoffproduktion und welche Prüf- und Testinfrastruktur wird benötigt, um dies zu untersuchen?

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  • Fraunhofer wächst in Cottbus: Mit zwei Fraunhofer-Neubauten entstehen im Lausitz Science Park neue Innovationszentren für Energiewende, Mikroelekt-ronik und KI-gestützte Materialdiagnostik. Die Einrichtungen unterstützen den Strukturwandel der Region, sollen neue Arbeitsplätze schaffen und brin-gen Forschungsergebnisse schneller in die industrielle Anwendung.

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  • Fraunhofer IBP / 2026

    Einbau von Wärmepumpen beschleunigen

    Online / 01. Oktober 2026

    Die Wärmepumpe ist eine effiziente und zukunftssichere Schlüsseltechnologie, um die Wärmewende umzusetzen und die Klimaziele in Deutschland zu erreichen. Im Projekt WESPE verfolgten Fraunhofer-Forschende gemeinsam mit Partnern das Ziel, den Wärmepumpeneinbau schneller, produktiver und effizienter zu gestalten, um die Transformation des Wärmesektors trotz Fachkräftemangels voranzutreiben. Innovative standardisierte digitale Werkzeuge und praxisnah erprobte Systemlösungen sollen die Umrüstung auf Wärmepumpen künftig deutlich beschleunigen.

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