Aktuelle Presseinformationen

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  • Das Fraunhofer ISI hat im Auftrag der EU-Kommission untersucht, welchen Beitrag einzelne Technologien zur Dekarbonisierung der Industrie leisten können und wie diese gefördert werden können. Die Studie zeigt, dass bis 2050 eine 95-prozentige Reduktion der Emissionen möglich ist. Dies verlangt jedoch innovative CO2-neutrale Technologien und einen umfassenden technischen Wandel – besonders in den Grundstoffindustrien. Zudem hat das Fraunhofer ISI die Rolle eines Innovationsfonds untersucht, der diesen Technologien mit Einnahmen aus dem EU-Emissionshandel zur Marktdiffusion verhelfen soll.

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  • BIPV-Module
    © Fraunhofer ISE / Foto: Michael Eckmann

    Der überwiegende Anteil der Photovoltaikanlagen in Deutschland ist mit Befestigungssystemen auf Dächer montiert. Doch auch in Fassaden und Dachflächen vollständig integrierte Solarmodule bieten Gebäudeeigentümern große Vorteile. Derzeit entwickelt sich für die solaren Gebäudehüllen ein weltweiter Massenmarkt. Vor allem Städte könnten so ihren Energieverbrauch nachhaltiger gestalten. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben nun Empfehlungen vorgelegt, wie europäische Hersteller erfolgreicher am Markt partizipieren können. Ein wichtiger Baustein ist die industrielle Fertigung kundenspezifisch produzierter solarer Bauprodukte und die Integration in die Planungswerkzeuge und Prozesse der Baufachleute. Am 18.-19. März 2019 tagt zu diesem Thema das Forum Bauwerkintegrierte Photovoltaik in Bad Staffelstein, im Vorfeld des jährlich dort stattfindenden PV-Symposiums.

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  • In einem vom BMWi und BMBF geförderten Verbundforschungsprojekt haben die Kaco new energy GmbH, Kassel (Koordination), das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE, Kassel, die Infineon Technologies AG, Neubiberg, und die SUMIDA Components & Modules GmbH, Obernzell, einen Demonstrator eines Photovoltaik-Wechselrichters mit 30 kVA Leistung entwickelt, der die Vorteile von SiC-Halbleitern in der Anwendung aufzeigt. Das erreichte Leistungsgewicht des neu entwickelten Gesamtsystems beträgt 0,93 kg/kW gegenüber 2,3 kg/kW im Mittel des Standes der Technik.

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  • Für Industriebetriebe und gewerbliche Stromverbraucher ist das Thema Lastspitzenreduktion (engl. Peak Shaving) von betriebswirtschaftlicher Bedeutung. Die dabei angestrebte Glättung der Lastprofile erfordert aber oft unerwünschte Eingriffe in die Produktion und aufwendige Veränderungen an der Infrastruktur. Technologische Fortschritte und sinkende Preise ermöglichen mittlerweile den rentablen Einsatz elektrischer Batteriespeicher. So können elektrische Lastspitzen auf Verbraucherseite verringert werden, ohne in Fertigungsabläufe einzugreifen. Im Rahmen des bayerischen Energieforschungsprojekts SEEDs zeigt das Fraunhofer IISB in Erlangen, wie sich stationäre Batteriesysteme in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen. Aktuell reduziert ein skalierbares Batteriesystem mit 60 kWh Speicherkapazität die Lastspitzen im Institutsnetz um ca. 10 %. Die gewohnten Betriebsabläufe wurden und werden davon nicht beeinflusst. Die Ergebnisse sind grundsätzlich auf industrielle oder gewerbliche Energiesysteme mit großen elektrischen Lastspitzen anwendbar.

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  • Berieselungsanlage
    © Fraunhofer ISE / Foto: Simon Braungardt

    Vom 11. bis 15. März 2019 präsentiert das Fraunhofer ISE seine Kompetenzen in den Themenfeldern Wärmepumpentechnologien inklusive nachhaltige Kältemittel, Qualitätssicherung und Produktbewertungen, technische Voraussetzungen für z. B. Mieterstrommodelle sowie intelligente Betriebsführung von Gebäuden. Standort auf der ISH in Frankfurt, dem internationalen Branchentreffpunkt für moderne Heizungs- und Klimatechnik und innovative Gebäudelösungen, ist Halle 11 Stand D68.

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  • Dreiphasiger SiC-USV-Wechselrichter
    © Fraunhofer ISE

    Auf der Energy Storage Europe in Düsseldorf, der internationalen Leitmesse für Energiespeicher, zeigen acht Mitgliedsinstitute der Fraunhofer-Allianz Energie vom 12. bis 14. März 2019 ihr Leistungsangebot. Im Rahmen des Gemeinschaftsstands (Halle 8b, Stand H33) präsentiert das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Innovationen aus den Bereichen elektrochemische und thermische Energiespeicher, Leistungselektronik und Power-to-Hydrogen. Parallel zur Messe finden die 8. Energy Storage Europe Conference (ESE) und die 13. International Renewable Energy Storage Conference (IRES) statt. Forscher des Fraunhofer ISE präsentieren dort Ergebnisse aus den Themenbereichen thermische und elektrische Energiespeicher.

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  • Der Prüfstand für Rotorblattlager mit bis zu 6,5 Metern Durchmesser ist erfolgreich am Institutsstandort Hamburg in Betrieb genommen worden. Damit ist der Weg für den autarken Dauerbetrieb frei. Profitieren sollen davon Hersteller und Betreiber: mithilfe der beschleunigten Prüfungen – 20 Jahre Betriebsdauer werden in sechs Monaten Testdauer nachgebildet – kann die Zuverlässigkeit von Großwälzlagern gesteigert und neuen Berechnungsmethoden und Designs der Weg geebnet werden. Auf dem Prüfstand kann darüber hinaus die Validierung eines Lagers lange vor seinem ersten Einsatz an einer Windenergieanlage erfolgen – das war bisher in dieser Weise nicht möglich. Ziel ist es, Entwicklungskosten zu mindern und Ertragsausfälle zu reduzieren, um den Betrieb von Windenergieanlagen bis zu 10 MW wirtschaftlicher zu machen.

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  • Ilmenau, 12. Februar 2019: Für den komplexen Betrieb der Stromnetze wird immer mehr auf hochauflösende Sensorik und große Datenmengen zurückgegriffen. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) können diese Daten nicht nur deutlich verkleinert, sondern auch zur automatisierten Anomalie- und Fehlererkennung im Netzbetrieb verwendet werden. Forscher des Fraunhofer IOSB-AST haben dazu passende Verfahren entwickelt.

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  • Eine experimentelle Prüfung soll trotz wachsender Längen von Rotorblättern für Hersteller wirtschaftlich umsetzbar bleiben - entweder mit einem Ganzblatttest oder der Prüfung mehrerer Segmente oder Blattkomponenten. Für die Förderung des Projektes „Zukunfts-konzept Betriebsfestigkeit Rotorblätter Phase II“ wurden dem Fraunhofer IWES rund 12 Mio. Euro bewilligt. Die Wissenschaftler entwickeln dafür neue Methoden für die Prüfung moderner Rotorblätter mit Längen bis zu 115 Metern und erproben diese experimentell. Dafür wird Ende 2019 ein neuer Teststand in Bremerhaven errichtet. Er umfasst ein sehr großes Prüffeld für Ganzblatttests sowie Aufbauten für den Segment- und Komponententest. Im Vorlaufprojekt wurde die Machbarkeit neuer Testverfahren überprüft und in ersten Tests erprobt. In der zweiten Phase werden sie nun im großen Maßstab angewendet.

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  • Im Forschungsvorhaben »Upgrading von Bestandsbiogasanlagen hin zu flexiblen Energieerzeugern durch eine bedarfsorientierte Dynamisierung der Biogasproduktion (UBEDB)« haben das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) und der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor mit Unterstützung durch den Maschinenring Kommunalservice Kassel GmbH, untersucht, wie sich die Biogasproduktion durch ein gezieltes Fütterungsmanagement mit verschiedenen, typischen landwirtschaftlichen Substraten flexibilisieren lässt. Die Ergebnisse des UBEDB-Projektes präsentiert das Fraunhofer IEE heute im Rahmen des Trading&Finance-Forums auf der Messe E-World in Essen.

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