Aktuelle Presseinformationen

Abbrechen
  • Internationale Photovoltaik-Experten
    © NREL

    Dramatische Kostensenkungen und der rasante Ausbau der Produktionskapazitäten machen die Photovoltaik zu einem Game Changer des globalen Energiesystems. Nicht nur der Stromsektor, sondern auch Verkehr, Wärme, Industrie und Chemieprozesse werden in Zukunft maßgeblich durch Solarstrom versorgt. Darin liegen Chancen, aber auch Herausforderungen – auf der Ebene des Energiesystems ebenso wie für Forschung und Industrie. Die Eckpunkte der zukünftigen Entwicklungen beschreiben führende internationale Photovoltaik-Forscher rund um die Global Alliance for Solar Energy Research Institutes in einem Artikel, der am 31. Mai im Journal »Science« erschien.

    mehr Info
  • Mit den Energy-Charts stellt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE seit 2011 Deutschlands umfassendste Plattform für zeitaufgelöste Stromdaten der Öffentlichkeit zur Verfügung. In dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt »EnJour- Aufbereitete Energiedaten für Journalisten« wurde die kostenlose Datenbank nun überarbeitet, um die Fakten zur Energiewende noch verständlicher und besser nutzbar zu machen. Zudem erweitern neue Grafiken das Informationsangebot. »Die mediengerecht aufbereiteten Fakten zu zentralen Fragestellungen der Energiewende sind ein Gegengewicht zu Fake News und Totschlagargumenten in Bezug auf erneuerbare Energien«, sagt Felix Gruber, DBU-Abteilungsleiter Umwelttechnik. Das könne zur Versachlichung der Debatten beitragen und biete die Chance, den Treibhausgasausstoß zu mindern und den Klimaschutz voranzubringen.

    mehr Info
  • Fraunhofer IPA / 2019

    Spatenstich für Forschungsneubau

    20.5.2019

    Mit dem Spatenstich eröffnete am 20. Mai Staatssekretärin Katrin Schütz vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zusammen mit den Institutsleitern des Fraunhofer IPA und den Architekten symbolisch die Baustelle. Im entstehenden Neubau werden für und mit der Industrie Bearbeitungstechnologien für den Leichtbau entwickelt, um den Verbrauch von Energie und Werkstoffen in der Produktion nachhaltig zu senken.

    mehr Info
  • Fraunhofer-Allianz Energie / 2019

    »Wasserstoff – Energieträger der Zukunft?«

    20.5.2019

    Im Pariser Klimaabkommen beschloss die Weltgemeinschaft, dass die weltweite Wirtschaft zwischen 2050 und 2100 treibhausgasneutral werden soll. Um die ambitionierten Ziele erreichen zu können, ist über den reinen Ausbau der erneuerbaren Energien hinaus eine grundlegende Transformation des Energiesystems notwendig. Neben der Sektorenkopplung gewinnt die Weiterentwicklung von Speicherlösungen signifikant an Bedeutung. Welche Rolle Wasserstoff als Energieträger der Zukunft spielen kann, diskutieren Institute der Fraunhofer-Allianz Energie gemeinsam mit Partnern aus der Industrie am 20. Mai 2019 auf den Berliner Energietagen.

    mehr Info
  • Die Klimaschutzziele Deutschlands und der EU sind ambitioniert. Der Gebäudebereich soll in Deutschland im Jahr 2030 mindestens 66 Prozent weniger CO2-äquivalente Emissionen ausstoßen als im Vergleichsjahr 1990. Damit der Plan gelingt, müssen energetische Sanierungsmaßnahmen nicht nur an Einzelgebäuden, sondern vermehrt auch auf Quartiersniveau umgesetzt werden. Was bislang fehlte, sind einfach anzuwendende Hilfsmittel für die ersten Planungsphasen, um frühzeitig die Weichen für eine hohe Energieeffizienz zu stellen. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP entwickelte dazu ein neuartiges Planungswerkzeug, das jetzt mit Erweiterungen und kostenlos verfügbar ist. Der »Energiekonzept-Berater für Stadtquartiere« hilft Stadtplanern, Umweltbeauftragten, Investoren und Wohnungsbaugesellschaften, schnell und umfassend unterschiedliche zentrale und dezentrale Energieversorgungskonzepte für den Neubau und die Sanierung von Quartieren energetisch zu bewerten.

    mehr Info
  • Unter dem Titel »Ist eine PV-Fabrik in Deutschland/Europa realistisch?« diskutierten auf der heute zu Ende gehenden Intersolar Europe in München Experten aus Industrie, Forschung und Verbänden über die Chancen und Möglichkeiten, in Deutschland und Europa wieder eine Photovoltaik-Produktion anzusiedeln. Die Podiumsdiskussion basierte auf der Vorstellung erster Ergebnisse einer Studie, die das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE im Auftrag des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) erstellt.

    mehr Info
  • Auf der internationalen Fachmesse The Smarter E wurde die Mondas GmbH am Mittwochabend für das Projekt »Intelligentes solares Nahwärmenetz Gutleutmatten« mit dem renommierten Smarter E Award ausgezeichnet. Mondas Geschäftsführer Christian Neumann nahm den Preis voller Freude im Smarter E Forum entgegen, nicht ohne auf die Bedeutung der Projektpartner hinzuweisen: »Ich nehme den Preis stellvertretend für die Partner Fraunhofer ISE und die badenovaWärmeplus GmbH & Co. KG, die zum Gelingen des Projekts maßgeblich beigetragen haben«, sagte Mondas-Chef bei der Übergabe des Preises vor 200 Gästen.

    mehr Info
  • Rund 63 Prozent der Beleuchtungskosten in Deutschland entfallen auf Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Welche wirtschaftlichen Potentiale effiziente Systeme hier bieten und wie Hemmnisse überwunden werden können, haben das Fraunhofer ISI und das IREES untersucht. Um die Zahl der Umsetzungen zu erhöhen, empfehlen sie unter anderem ein Mietmodell. Neben der Kostenersparnis ist auch der Zusatznutzen durch bessere Arbeitsbedingungen und optimierte Prozesse wichtig.

    mehr Info
  • Symposium »Geschäftsmodell Energiewende«
    © Fraunhofer IEE/V.Beushausen

    Um das Energiesystem CO2-emissionsfrei zu machen, gibt es zu den erneuerbaren Energiequellen derzeit keine Alternative. Windenergie- und Photovoltaikanlagen bieten ein hohes technisches Nutzungspotenzial und liefern unmittelbar, effizient und günstig elektrischen Strom. Diesen gilt es auch weitgehend in den Sektoren Wärme, Kälte, Produktion, Mobilität und Transport für eine CO2-neutrale Versorgung zu nutzen. »Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet voran, aber zu langsam. Wir sind nicht auf Kurs, um den Zielen des Klimaabkommens von Paris gerecht zu werden und die Energiewende in allen Sektoren tatsächlich zu schaffen«, stellen die Energie-Experten der Fraunhofer-Institute ISE, ISI und IEE mit dem »Barometer der Energiewende 2019« gemeinsam fest.

    mehr Info
  • Die Umsetzung der Klima- und Energieziele wird dazu führen, dass der Gasbedarf in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten deutlich zurückgeht. Für den heute bedeutendsten Energieträger Erdgas gilt: Je ambitionierter die Ziele formuliert sind, desto weniger Gas wird nachgefragt werden. Das wird größere Auswirkungen auf die Gasinfrastruktur in Deutschland haben. Insbesondere werden nicht alle Gasverteilnetze wirtschaftlich weiterbestehen können.

    mehr Info