Presseinformationen 2015

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  • Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI zeigt in neun Roadmap-Veröffentlichungen erstmals den Forschungs- und Entwicklungsstand zu Lithium-Ionen-Batterien umfassend auf. An dem in 2010 begonnenen Roadmapping-Prozess waren zahlreiche nationale Experten aus Wissenschaft und Industrie beteiligt und haben gemeinsam die Entwicklungspotenziale von Lithium-Ionen-Batterien im Kontext konkurrierender Technologien sowie als Energiespeicher für die Elektromobilität und stationäre Anwendungen bewertet. Die Roadmaps reichen bis zum Jahr 2030, während Langfristszenarien bis 2050 die Grenzen der darin beschriebenen Entwicklungen zu verstehen helfen. Die Erkenntnisse werden darüber hinaus von umfassenden Marktprognosen begleitet, die Rahmenbedingungen der Ergebnisse bewertet und Handlungsoptionen als Ansatzpunkt für zu ergreifende Maßnahmen abgeleitet.

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  • Startschuss für WindNODE! Die von den ostdeutschen Ländern unterstützte Initiative »WindNODE – Wind in Nordostdeutschland« zählt zu den Siegern im Wettbewerb »Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende (SINTEG)«, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgeschrieben worden war. Insgesamt haben fünf deutsche Modellregionen einen Zuschlag erhalten. Dort sollen innovative Technologien und Verfahren für die Energieversorgung der Zukunft entwickelt und demonstriert werden. Hierfür stellt der Bund in den nächsten vier Jahren Fördermittel von insgesamt bis zu 230 Millionen Euro bereit.

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  • Die größten und die am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften können helfen, die globale Erwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen und gleichzeitig 2,8 Billionen Dollar sparen – wenn sie Energieeffizienz eine hohe Priorität einräumen. Dies geht aus der Studie „How energy efficiency cuts costs for a 2-degree future“ hervor, die das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI kürzlich veröffentlicht hat. Die Ergebnisse werden am 4. Dezember am Rande der Klimakonferenz in Paris vorgestellt, wo das Fraunhofer ISI auch mit drei weiteren Beiträgen vertreten ist.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat die Außenfassade eines seiner Laborgebäude mit 70 Photovoltaik-Modulen ausgerüstet. Die Module stammen aus eigener Entwicklung und Pilotproduktion und demonstrieren das Zusammenspiel unterschiedlicher Technologien. Unter dem Namen TPedge hat das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Industriepartnern ein kristallines PV-Modul entwickelt, das die Folienlaminierung durch ein zeit- und kostengünstigeres Verfahren ersetzt und in diesem Projekt mit innovativen rückseitenkontaktierten Solarzellen kombiniert wurde. Bereits bei der Einweihung des energieeffizienten Laborgebäudes 2013 war eine erste Kleinserie zur Veranschaulichung und Erprobung an der Fassade installiert. Jetzt wurde die Solarfassade fertig gestellt und die insgesamt 70 Module in Betrieb genommen.

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  • Die Energiewende in Deutschland ist erklärtes politisches Ziel der Bundesregierung. Um mindestens 80 Prozent, bezogen auf 1990, sollen die Treibhausgasemissionen bis 2050 reduziert werden. Hierfür ist eine massive Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen erforderlich, die einen fundamentalen Umbau hin zu einer weitgehend dekarbonisierten Energieversorgungsstruktur bedingen. Dieser Umbau, der erhebliche Investitionen erfordert, ist allerdings kein Selbstläufer. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE stellen jetzt eine Studie zur System- und Kostenentwicklung einer klimaschutzkompatiblen Transformation des deutschen Energiesystems von heute bis 2050 vor. Die modell-basierte Untersuchung erstreckt sich über alle Sektoren und Energieträger und analysiert detailliert, wie Deutschland seine Klimaschutzziele durch Maßnahmen der effizienten Energienutzung und den Einsatz erneuerbarer Energien erreichen kann. Dabei werden auf Basis unterschiedlicher Szenarien verschiedene, kostenoptimierte Transformationspfade aufgezeigt.

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  • Wie viel Energie wird wo produziert und benötigt? Warum bekomme ich nicht alle Informationen einheitlich und in einer Detailtiefe, so wie ich sie nutzen möchte? Wer sich mit dem Thema Energiewende beschäftigt, dem dürften solche Fragen durchaus bekannt sein. Fraunhofer UMSICHT spielt mit offenen Karten und öffnet seine (kartografischen) Datenbestände zu den Themen Energieproduktion und -verbrauch. Viele Karten sind ab jetzt in regelmäßigen Abständen für jedermann frei im Internet abrufbar – Maps4Use.

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  • Fraunhofer ISE / 2015

    Zu Hause Sonne tanken

    2.11.2015

    Wer Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage verbraucht, kann seinen Alltag künftig noch nachhaltiger gestalten. Auch private Elektroautos lassen sich mit PV-Strom günstig laden. Ein Heim-Energie-Management-System von Fraunhofer-Forschern bindet das Fahrzeug in die heimische Energieversorgung ein und erstellt den Ladefahrplan.

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  • Fraunhofer IWES / 2015

    Flexible Stromproduktion mit Heizkraftwerken möglich

    29.10.2015

    In Deutschland versorgen 300 Holzheizkraftwerke private und gewerbliche Kunden mit Wärme und produzieren gleichzeitig Strom. Etwa ein Drittel davon ließe sich technisch so erweitern, dass sie den Strom flexibel entsprechend dem Bedarf liefern könnten oder auch elektrische Systemdienstleistungen für die Stabilität des Netzes anbieten könnten. Wirtschaftliche Umsetzungsmöglichkeiten und Hemmnisse diskutierten kürzlich in Berlin Anlagenhersteller, Anlagenbetreiber, Stromhändler, Branchenverbände, Vertreter von Ministerien und Wissenschaftler in einem Fachworkshop, den das Fraunhofer IWES in Kassel im Rahmen des vom Bund geförderten Projekts FlexHKW veranstaltete.

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  • Elektrische Zertifizierung auf dem Prüfstand statt langwieriger Feldtests – Prüfungen im „Dynamic Nacelle Testing Laboratory“ des Fraunhofer IWES machen möglich, worauf viele Windenergie-Hersteller gewartet haben. Nach 18 Monaten Bauzeit wurde per Knopfdruck der 100 Tonnen-Generator einer 3 MW Windenergieanlage auf dem neuen Prüfstand in Bewegung gesetzt.

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  • In einer neuen Studie führte das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI die Prognose der Entwicklung des bundesweiten Letztverbrauchs für den Zeitraum von 2016 bis 2020 durch. Die Untersuchung im Auftrag der deutschen Übertragungsnetzbetreiber analysierte darüber hinaus die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegten Umlagezahlungen zur Refinanzierung des Ausbaus regenerativer Energien. Die zentrale Erkenntnis ist, dass der Letztverbrauch bis 2016 auf etwa 460 Terawattstunden (TWh) absinkt, wobei der nicht-privilegierte Anteil, auf den die volle EEG-Umlage entrichtet werden muss, einen Rückgang auf etwa 356 TWh verzeichnet. Aus den Analysen des Fraunhofer ISI zur Stromnachfrage sowie von P3 energy und der RWTH Aachen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien ergibt sich für das Jahr 2016 ein Anstieg der EEG-Umlage auf 6,354 Cent pro Kilowattstunde.

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