2024

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  • Für den Markthochlauf der Elektromobilität in Deutschland spielt auch eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur eine wichtige Rolle – gerade in Großstädten mit vielen Mehrfamilienhäusern und Nichtwohngebäuden bleibt das Laden über Nacht aber für viele eine Herausforderung. Eine neue Studie der Fraunhofer-Institute ISI und ISE im Auftrag von Transport & Environment (T&E) untersucht, welche Bedarfe und Potenziale Mehrfamilien- und Nichtwohngebäude für die Ladeinfrastruktur bieten – gerade auch mit Blick auf die Novelle des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG). Zwischen dem geplanten Ausbau und dem Bedarf an Ladepunkten droht demnach bis 2030 eine relevante Lücke.

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  • pandapower ist ein einfach zu bedienendes Tool für die Modellierung, Analyse und Optimierung von Stromnetzen mit einem hohen Automatisierungsgrad. Entwickelt wurde es an der Universität Kassel und dem Fraunhofer IEE in Kassel. Durch die internationale Nutzung und Integration in verschiedene Prozesse hat die Software bereits 500.000 (z.T. automatisierte) Downloads seit seiner Veröffentlichung 2016 erreicht. Ob in Deutschland, Europa, den USA, China oder vielen anderen Ländern auf der ganzen Welt - pandapower wird von Forschenden und Expert:innen in Unternehmen gleichermaßen genutzt und hat sich als eine der führenden Lösungen in der Energiebranche etabliert.

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  • Fraunhofer IEG / 2024

    Reallabor in Castrop-Rauxel untersucht Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff

    Online / 14. Februar 2024

    Wasserstoff gilt als Hoffnungsträger der Energie- und Wärmewende. In einem kürzlich gestarteten Werkstattprojekt der Initiative »H2Raum« untersuchen die Projektpartner die konkreten Potentiale von Wasserstoff am Beispiel der Stadt Castrop-Rauxel. Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG prüft in diesem Rahmen, für welche kommunalen und unternehmerischen Bedarfe Wasserstoff eine geeignete Alternative zu herkömmlichen, fossilen Brennstoffen darstellen kann. Das Projekt läuft drei Jahre und will eine Blaupause für andere Städte und Gemeinden liefern.

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  • Mit dem zunehmenden Ausbau erneuerbarer Energien und flexiblen Verbrauchern sowie lokaler Stromerzeugung wie Photovoltaik, E-Mobilität und Wärmepumpen werden Beschaffungsprognosen für Stadtwerke und Energiehändler zunehmend komplexer und aufwändiger. Energieexperten des Fraunhofer IOSB-AST haben nun erstmals die Auswirkungen dynamischer Tarife mit Wärmepumpen-Fokus auf die Strombeschaffung für die SWE Energie GmbH untersucht.

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  • Oceans of Energy kündigt zusammen mit fünfzehn führenden europäischen Partnern den Start eines gemeinsamen EU-Industrieprojekts an, in dem die Offshore-Solartechnologie auf Formate von 150 MW hochskaliert wird, was den Bau von Anlagen im Gigawatt-Bereich ermöglicht. Diese Bausteine sollen zu einem neuen Standard für Offshore-Energieparks werden. Die Platzierung von Solarparks innerhalb von Offshore-Windparks wird den Meeresraum besser nutzen, die Energieleistung erhöhen, eine kontinuierlichere Stromerzeugung über die Jahreszeiten hinweg ermöglichen und die Kosten für die grüne Stromerzeugung und das Energiesystem senken. Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle (Saale) ist einer der Projektpartner.

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  • Fraunhofer ISI / 2024

    Wasserstoff: Welche Importstrategie für Deutschland?

    Online / 12. Februar 2024

    Eine im Rahmen des Forschungsprojekts HyPat durchgeführte Metastudie des Fraunhofer ISI hat existierende Studien zu Erzeugung, Produktion und Handel von Wasserstoff ausgewertet. Aus den in einem Impulspapier festgehaltenen Erkenntnissen wurden Handlungsempfehlungen für eine deutsche Wasserstoff-Importstrategie abgeleitet, die klar zwischen dem Import reinen Wasserstoffs und von Wasserstoffderivaten unterscheidet.

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  • Einspeisung und Verteilung dezentraler, zeitlich fluktuierender erneuerbarer Energien in unser Energieversorgungssystem sind eine der Herausforderungen der Energiewende. Neben dem Ausbau der Energienetze ist dazu auch der Einsatz von Energiespeichern zum Lastmanagement gefragt. Lag der Fokus von Forschung und Praxis bislang auf der Flexibilisierung von Wärmeversorgungsanlagen, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Fraunhofer UMSICHT diese Lücke geschlossen und die Potenziale von Kälteversorgungssystemen untersucht. Ergebnis: Ökonomische und ökologische Vorteile einer Flexibilisierung der Kälteversorgung gehen Hand in Hand.

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  • Fraunhofer IEG / 2024

    Die Erkundung des Untergrundes im Rheinland geht weiter

    Online / 05. Februar 2024

    Wie lässt sich die Erdwärme tief unter Weisweiler zur Energiegewinnung nutzen? Der Antwort wollen die Fachleute jetzt wieder ein Stück näherkommen: Seit Freitag wird vor dem Kraftwerk eine 500-Meter-Bohrung niedergebracht, die zweite Bohrung innerhalb weniger Monate. Sie wird das Wissen über den Untergrund und seine Eignung für die tiefe Geothermie erweitern. Zudem will das Forschungsteam dort eine tiefe Erdwärmesonde installieren, deren aufgenommene Energie über eine Wärmepumpe erschlossen werden kann. Damit würde dort mittelfristig Tiefenwärme zutage gefördert werden – erneuerbare Energie, mit der die noch zu errichtenden Forschungsgebäude beheizt werden sollen.

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  • Mitteldeutschland als »3D-Druck-Region« etablieren, neue Anwendungsfelder erschließen und die additive Fertigung mit thermoplastischen Kunststoffen auch für kleine und mittlere Unternehmen wirtschaftlich nutzbar machen: Mit diesem Ziel haben sich 15 Partner im Projekt »AddiQ« zusammengeschlossen. Das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle (Saale) bringt sich dabei in Projekte zu hochbelastbaren Bautei-len für das Transportwesen und für leichte, komfortable Orthesen ein.

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  • Ob und wie stark Jugendliche von sogenanntem Influencer-Marketing in sozialen Netzwerken beeinflusst werden, hängt von bestimmten Faktoren ab. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI hat im Forschungsprojekt FAIR gemeinsam mit Hochschule Darmstadt und Universität Mannheim untersucht, unter welchen Bedingungen sich Jugendliche aufgrund von Influencer-Werbung zum Kauf von Produkten animieren lassen. Kinder und Jugendliche sind demnach einem stetigen Risiko von kritischem Konsum ausgesetzt, welches politische Schutzmaßnahmen dringend nötig macht.

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