Presseinformationen 2019

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  • Grüner Wasserstoff spielt eine Schlüsselrolle für die Energiewende, denn er kann das verbindende Element zwischen den Sektoren Strom, Mobilität und Industrie bilden. Damit sich diese Potenziale entfalten können, sind effiziente Verfahren zur Speicherung und zum Transport von Grünem Wasserstoff notwendig. Die vier Projektpartner Hexagon Purus GmbH, RayScan Technologies GmbH, Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS und Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM arbeiten gemeinsam an der Entwicklung von sicheren und leichten Hochdrucktanks, in denen Wasserstoff bei einem Betriebsdruck bis 1000 bar gespeichert und transportiert werden kann. Das ermöglicht eine deutlich effizientere Verteilung und Nutzung dieses nachhaltigen Energieträgers.

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  • Fraunhofer ISE / 2019

    Agrophotovoltaik: hohe Ernteerträge im Hitzesommer

    12.4.2019

    Agrophotovoltaik-Anlage in Heggelbach
    © BayWa r.e.

    Das Verbundprojekt »Agrophotovoltaik – Ressourceneffiziente Landnutzung« (APV-RESOLA) erprobt seit mehr als zwei Jahren die Kombination von Solarstromproduktion und Landwirtschaft auf der gleichen Fläche. Über einer 0,3 Hektar großen Ackerfläche am Bodensee wurden in fünf Meter Höhe Solarmodule mit einer Leistung von 194 Kilowatt installiert. Im ersten Projektjahr 2017 konnte das Projektkonsortium unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesystem ISE bereits eine Steigerung der Landnutzungsrate auf 160 Prozent nachweisen. Im Hitzesommer 2018 wurde dieses Ergebnis noch deutlich übertroffen: Die Teilverschattung unter den Solarmodulen steigerte die landwirtschaftlichen Ernteerträge, die hohe Sonneneinstrahlung die Solarstromproduktion. So lag die Landnutzungseffizienz bei 186 Prozent.

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  • The use of power electronics in challenging fields of application – such as electric vehicles or aerospace – implies high requirements concerning switching speed and reliability. In this context, conventional packaging technologies are often pushed to their limits. Scientists at Fraunhofer IISB have developed a novel packaging concept and technologies by embedding power semiconductor devices into ceramic circuit carriers. Their design offers high temperature stability, operation at high voltages, and hermetic sealing to provide maximum lifetime in harsh environments. This helps to fully exploit the great advantages of wide-bandgap semiconductors (WBG). Power modules based on this new approach are presented by Fraunhofer IISB at this year’s PCIM Europe exhibition in May 2019 in Nuremberg.

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  • Fraunhofer ISE / 2019

    Fraunhofer-Forschung im sonnenreichen Chile

    9.4.2019

    CSIRO und Fraunhofer-Gesellschaft
    © Australische Botschaft in Chile

    Der Norden von Chile ist eines der sonnenreichsten Gebiete der Erde und verfügt damit über ein riesiges Potenzial für die Entwicklung einer nachhaltigen solaren Energieversorgung. Das Fraunhofer ISE hat vor vier Jahren zusammen mit der Fraunhofer Chile Research Foundation das Solarforschungszentrum Fraunhofer Centro de Tecnologías para Energía Solar CSET in Santiago de Chile gestartet, das mit lokalen Universitäten kooperiert. Prof. Hans-Martin Henning, Leiter des Fraunhofer ISE, traf jetzt in Chile mit Vertretern des Energieministeriums, der Wirtschaftsförderung sowie der Außenhandelskammer zusammen, um die Zusammenarbeit zu bekräftigen und Strategien für die Zukunft zu identifizieren.

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  • Im Projekt „CertBench“ werden zwei Prüfstandtests mit der Gondel einer bereits zertifizierten 3 MW-Anlage durchgeführt. Der Abgleich der Ergebnisse mit den in Feldtests ermittelten elektrischen Eigenschaften der Anlage soll zeigen, wie genau Systemprüfstände Betriebsbedingungen nachbilden können. Ziel ist eine beschleunigte Zertifizierung.

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  • In Mitteldeutschland soll ein Reallabor für Erzeugung, Transport, Speicherung und Nutzung von Grünem Wasserstoff entstehen. An den Planungen beteiligt sind Siemens, Linde AG, VNG Gasspeicher GmbH, ONTRAS Gastransport GmbH, Terrawatt Planungsgesellschaft GmbH, DBI Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg, Uniper, 50Hertz Transmission GmbH sowie das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS. Die Projektpartner beteiligen sich mit »GreenHydroChem Mitteldeutsches Chemiedreieck« (GreenHydroChem) am Ideenwettbewerb »Reallabore der Energiewende« des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und reichten dafür heute Projektskizzen für die Teilprojekte »Elektrolyseur Leuna« und »Energiepark Bad Lauchstädt« beim zuständigen Projektträger Jülich (PtJ) ein.

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  • Längst nicht alle Verteilernetze in Deutschland sind darauf ausgelegt, eine größere Zahl von Elektroautos gleichzeitig zu laden. Vielerorts muss daher in den nächsten Jahren investiert werden, in neue Leitungen genauso wie in Instrumente zur Steuerung der Ladevorgänge. Im Projekt »Ladeinfrastruktur 2.0« untersuchen Forschungsinstitute, Netzbetreiber, Energieversorger, Autohersteller und -zulieferer jetzt, wie sich die Netze auf volkswirtschaftlich sinnvollste Weise für die Elektromobilität rüsten lassen. Das Forschungsprojekt wird vom Fraunhofer IEE koordiniert. Gefördert wird das Vorhaben mit einer Laufzeit von vier Jahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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  • Fraunhofer IOSB-AST / Forschung Kompakt - Erhöhte Netzsicherheit / 2019

    Fehler in Stromnetzen mit Künstlicher Intelligenz automatisiert erkennen

    1.4.2019

    Die Stromnetze verändern sich: Gab es in der Vergangenheit vor allem große, zentrale Stromerzeuger, kommen nun zunehmend kleine, dezentrale Erzeuger dazu. Um solche komplexen Netze stabil zu halten, ist hochauflösende Sensorik gefragt. Mit Künstlicher Intelligenz lassen sich genaue Prognosen anfertigen sowie Fehler und Anomalien automatisiert in Echtzeit erkennen. Fraunhofer-Forscher haben die erforderlichen Komprimierungsverfahren, Algorithmen und neuronalen Netze entwickelt, um die Stromübertragung fit für die Zukunft zu machen.

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  • E-Gepäckträger mit Brennstoffzellensystem
    © Fraunhofer ISE

    Vom 1. bis 5. April präsentiert die Hannover Messe als weltweit führende Industriemesse Schlüsseltechnologien und Kernbereiche der Industrie von Forschung und Entwicklung bis zu Dienstleistungen. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zeigt Innovationen aus dem Bereich Wasserstoff auf dem Gemeinschaftsstand Hydrogen + Fuel Cells Europe (Halle 27, Stand C58). Der Stand feiert sein 25 jähriges Jubiläum mit einer Rekordbeteiligung von 170 Ausstellern aus 20 Ländern auf einer Gesamtfläche von 5.000 m².

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  • Schwefelhexafluorid, kurz SF6, spielt als Isoliergas in elektrischen Schaltgeräten der verschiedenen Spannungsebenen eine wichtige Rolle beim Unterbrechen und Umleiten von Stromflüssen. Gleichzeitig ist es eines der wirksamsten Treibhausgase mit einer sehr langen Lebensdauer und obwohl augenblicklich die Konzentration von SF6 in der Atmosphäre noch sehr gering ist, steigt sie über die Jahre beständig an. Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik und die Grenoble Ecole de Management haben nun eine Forschungsstudie gestartet, die die ökologischen und sozio-ökonomischen Auswirkungen des Einsatzes von SF6 in Stromnetzen untersucht und Alternativen in den Blick nimmt.

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